Auberginen grillen – So gelingt sie am besten

Auberginen grillen kann man halbiert, in Scheiben oder ganzer Frucht. Die richtige Marinade und Würzung sorgen hier für den perfekten BBQ Geschmack. Wenngleich die Aubergine eigentlich aus China stammt, waren es vor allem die Inder, Perser und Araber, die für ihren kulinarischen Siegeszug im Mittelmeerraum verantwortlich waren. Denn Letztere nahmen die Eierfrucht im 7. Jahrhundert nach Spanien mit. Doch es dauerte noch eine ganze Weile, bis auch andere Europäer wie Griechen, Italiener und Franzosen auf den Geschmack kamen. Das lag daran, dass sie erst nicht wussten, welche Teile der Pflanze ohne Probleme gegessen werden konnten.

Wie gut, dass sich das inzwischen geklärt hat. Denn ansonsten müssten wir wohl immer noch auf Auberginen-Gerichte wie

  • Moussaka,
  • Ratatouille,
  • Caponata,
  • Baba Ghanoush oder
  • diverse indische Auberginen-Currys und Chutneys

verzichten.

Richtig gut schmecken die Eierfrüchte aber auch gegrillt und mit Gewürzen wie Salbei, Rosmarin, Koriander, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Cheyenne-Pfeffer oder Knoblauch verfeinert.

Dabei ist es nicht einmal notwendig, die leicht nussig anmutende Schale zu entfernen. Und auch die Anwendung von gewissen Temperaturen beim Garen macht der Aubergine gar nichts. Im Gegenteil: Werte von 65 °C  bis 95 °C bringen ihre Antioxidantien scheinbar erst so richtig in Fahrt. Ein guter Grund also, die blauvioletten (oder inzwischen auch weißen, grünen oder gestreiften) Köstlichkeiten auf den Grill zu legen!

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Was ist bei der Vorbereitung der Auberginen wichtig?

Bevor es ans Auberginen grillen geht, sollte man sie vor der weiteren Verarbeitung in gleichmäßig große Stücke teilen. Ob Scheiben, Würfel oder nur halbiert, ist dabei Geschmacks- und Rezeptsache und nicht ganz so entscheidend. Wichtig ist jedoch, dass es sich um Stücke mit einer vergleichbaren Größe handelt, damit alle in etwa zum gleichen Zeitpunkt gar werden.

Auch lohnt es sich, die Auberginen leicht zu salzen und anschließend für etwa 30 Minuten auf einem Stück Küchenkrepp auszulegen. Oft heißt es, dass man damit die in der Aubergine befindlichen Bitterstoffe minimieren könne. Kann man machen, muss jedoch nicht unbedingt sein, weil die heutigen Auberginen bei Weitem nicht mehr so viele Bitterstoffe wie die Früchte vor dem 18. Jahrhundert enthalten.  Doch es gibt noch einen anderen Grund, warum sich dieses Verfahren anbietet: Auf diese Weise wird den Auberginenscheiben oder -stücken Wasser entzogen, was sich beim Braten in Öl positiv auf die aufgesogene Fettmenge auswirkt. Diese ist dann nämlich geringer.

Dass Auberginen ein gewisses Maß an Fett benötigen, bleibt aber dennoch unbestritten. Am besten pinselt man sie vor dem Grillen zuerst etwas mit wenig Öl ein und salzt und pfeffert sie dann. Alternativ lassen sie sich natürlich auch mit Sojasoße, Knoblauch und anderen Gewürzen marinieren. Dabei ist jedoch beachtenswert, dass nichts an Kräutern dabei ist, was beim Grillen bitter werden könnte. Und auch Öl ist nicht gleich Öl.

Wie grillt man Auberginen richtig?

Auberginen braucht man vor dem Grillen praktischerweise nicht zu schälen. Das kommt einem deshalb bei der Tätigkeit sehr entgegen, weil die Schale für eine gewisse Stabilität mit sich bringt. Im Gegenzug müssen Auberginen aber vor zu hoher Hitze geschützt werden, um nicht zu schnell zu trocken zu werden.

Deswegen sollte man sie entweder gleich indirekt grillen (nicht direkt über der Glut, sondern lieber am Rand platzieren und den Deckel des Grills schließen) oder den Grillrost so hoch wie möglich einstellen.

Zusätzlicher Tipp: Die Aubergine möchte auf dem Grill mindestens einmal gewendet und mehrfach leicht mit Öl eingestrichen werden. In der mediterranen Küche greift man dabei aus geschmacklichen Gründen gerne zum Olivenöl. Doch je nach Sorte kann dies mit den hohen Temperaturen beim Grillen nicht gut harmonieren. Deswegen immer darauf achten, dass es sich explizit um eine Sorte handelt, die zum Kochen und Braten geeignet, weil ausreichend hitzebeständig ist.

Und wie lange brauchen Auberginen auf dem Grill? Als Faustregel gelten hierbei

  • minimal drei Minuten je Seite bei dünneren Scheiben und kleineren Würfeln und
  • etwa fünf bis zehn Minuten, wenn es sich um gr0ße Würfel beziehungsweise dickere Scheiben handelt.

Die Aubergine ist fertig, wenn sie ein appetitliches braunes Grillmuster angenommen hat und auf Druck hin etwas nachgibt.

Aubergine gegrillt
Aubergine gegrillt

Rezeptideen für das Auberginen grillen

Selbstverständlich schmecken gegrillte Auberginen bereits als Solo-Gemüse mit einem Dipp und etwas Brot zu gegrilltem Fleisch oder Fisch.

Doch auch

  • in Gemüsepäckchen,
  • als Zwischen- oder Deckelschicht von Tomaten-Mozzarella-Türmchen,
  • als Hülle für Fetaspieße, bei denen der Schafskäse zusätzlich mit Thymian aromatisiert wird
  • oder als Bestandteil von Lachs-Paprika-Auberginen-Schaschlik-Spießen

macht sie eine hervorragende Figur. Kein Wunder, ist die Aubergine selbst doch geschmacklich so zurückhaltend, dass sie den anderen Bestandteilen nicht die Show stiehlt und die ausgesuchten Aromen dennoch effektiv unterstreicht.

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