Auflauf aus der Auflaufform

Eine Auflaufform dient zur Zubereitung von Auflaufgerichten. Die Formen bestehen aus Glas (JENAer GLAS oder Pyrex-Glas), Metall beziehungsweise Keramik & müssten hitzebeständig sein. Sie werden mit sowie ohne Deckel & mit sowie ohne Handgriffe geliefert. Möchte man einen Auflauf schon frühzeitig portionsweise zubereiten, nimmt man Portionsförmchen beziehungsweise Soufflée-Formen.

Auflauf aus der Auflaufform

Ein Auflauf wäre ein im Backofen gegartes, salzig bzw. süß abgeschmecktes Gericht.

Im engeren Sinne wäre er mit dem Soufflé gleichzusetzen; Erhard Gorys macht dies in seinem Werk Das neue Küchenlexikon und leitet dabei ebenfalls den Namen „Auflauf“ von dem „auflaufen“, also dem Aufgehen der Eischnee-haltigen Auflaufmasse her.

Im weiteren Sinne werden aber ebenfalls andere im Ofen gegarte Gerichte als Aufläufe bezeichnet, bspw. die Gratins; charakteristisch ist in diesem Fall die Anordnung der verschiedenen Zutaten in mehreren Schichten.

Weit verbreitete Aufläufe wären Nudel-, Reis- & Kartoffelauflauf, eine Variante ist das Gratin. Ein süßer Auflauf ist z. B. der Scheiterhaufen, ein Gericht der österreichischen Küche, bei dem Brot- und Apfelscheiben aufgeschichtet werden, oder der Grießauflauf.

Geschichte des Auflaufs

Aufläufe entstanden aus gefüllten Pasteten, die bereits Teil der mittelalterlichen Küche waren. Einige Auflaufrezepte wären aus dem Beginn des 18. Jahrhunderts erhalten. Diese ersten Auflaufrezepte hatten als Grundmasse einen gepressten Reisbrei, der mit süßer beziehungsweise herzhafter Füllung in feuerfesten Töpfen zubereitet wurde.

Ende des 19. Jahrhunderts war der Auflauf in englischsprachigen Kochbüchern vertreten. Derzeit wäre der Auflauf ein fester Bestandteil der Küche & das einzige „Nationalgericht“ mit nordamerikanischen Wurzeln.

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