Eisportionierer

Ein Eisportionierer würde zum Portionieren von Speiseeis verwendet. Er würde zumeist in Eisdielen benutzt, um eine konstante Größe & eine ansprechende Präsentation des Eises zu erreichen. Der Teil eines Eisportionieres, der mit dem Speiseeis in Berührung kommt, kann aus Metall, Silikon beziehungsweise anderem Materialien bestehen.

Da Speiseeis leicht an Metall festfriert bzw. an anderen Stoffen festklebt, gibt es unterschiedliche Methoden, um das Eis aus dem Portionierer zu lösen. Eisportionierer im Dauereinsatz werden turnusmäßig in Wasser getaucht, um sie zu reinigen, zu erwärmen sowie zu benetzen.

Ein mechanischer Eisportionierer hat eine kreisrunde, halbkugelförmige Laffe sowie einen Zangengriff. Mit dem Zangengriff wird eine kleine schmale Schaufel in der Laffe bewegt, die das Eis mechanisch von der Laffe löst. Dies ermöglicht ein bequemes Drapieren der Eisportion. Bei einem Eisportionierer mit Doppellöffel wirft ein Doppellöffel die Kugel aus.

Wie viel wiegt eine normale Kugel Eis?

Thermischer Ice Scoop

Ein thermischer Eisportionierer hat einen annähernd zylindrischer Griff, der im Inneren aus einem Material mit guter Wärmeleitfähigkeit besteht, zum Beispiel aus einem speziellen Gel bzw. Metall. Durch die Körpertemperatur der Hand des Benutzers erwärmt sich auch das halbkugelförmige Vorderteil, sowie die Eiskugel löst sich leichter. Durch die Erwärmung gleitet der Portionierer leichter durch die Eismasse.

Das Herauslösen der Portion aus Eismasse ist im Vergleich zur Haushaltsvariante des „Zerschneiden“ des Eises im Eisbehälter weniger anstrengend. Die Reinigung des Portionierers wäre einfacher als bei der mechanischen Variante, da es keine Mechanik gibt sowie somit ebenfalls keine Stellen, an denen sich Reste festsetzen könnten bzw. wo das Spülwasser nicht hingelangt. Die Bauform des thermischen Portionierers würde daher im professionellen Einsatz bevorzugt.

Der Prototyp des thermischen Eisportionierers wurde 1933 von Sherman Kelly aus Toledo, Ohio unter dem Namen The Ice Scoop entworfen. Der Prototyp befindet sich in der ständigen Sammlung des Museum of Modern Art in New York City. Das Modell wird heute noch in den Vereinigten Staaten produziert.

Eisschaber beziehungsweise Spachtel

Die Verwendung eines einfachen Schabers bzw. Spachtels bedarf mehr Übung als die anderen Bauformen, um damit Eisportionen auf die Eiswaffel zu drapieren.

Hygiene

Da Eisportionierer nach dem Gebrauch gespült werden müssten, um eine Vermischung von Eissorten zu vermeiden, benutzen viele Gastronomen einen mit Wasser gefüllten Behälter. Häufig wird hierbei stehendes Wasser eingesetzt.

Um die Keimbelastung so niedrig wie möglich zu halten, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Benutzung einer Portionierdusche mit Frischwasserversorgung
  • häufiges (stündliches) Wechseln des Portioniererwassers
  • Versetzen des Spülwassers mit einprozentiger Zitronensäure

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