Gekonnte Zubereitung im Backofen und was es dafür braucht

Das Kochen mit dem Backofen bringt viele Vorteile mit sich. Zum einen lassen sich Gerichte sehr gut vorbereiten und zeitlich planen. Zum anderen kann die Küche aufgeräumt und auf Vordermann gebracht werden, während der Ofen den Rest erledigt. Damit die Zubereitung gelingt, braucht es allerdings etwas Zubehör und ein paar Tricks. Dieser Beitrag enthält Informatives für gutes Gelingen.

Backofenfeste Bräter als praktische Alleskönner

Möchten Sie Gerichte schonend im Ofen garen, benötigen Sie einen hochwertigen Bräter mit Deckel. Durch den Deckel trocknen Gemüse, Fleisch und Co. während der Zubereitung nicht aus und werden gleichmäßiger gar. Vor dem Kauf lohnt sich ein sorgfältiger Blick auf die Besonderheiten der verschiedenen Materialien. Gusseiserne Bräter zeichnen sich beispielsweise durch eine hervorragende Wärmespeicherung aus.

Modelle aus Keramik fördern wiederum das fettarme Kochen und sind unter anderem ideal für die Fleischzubereitung. „Soll ein Braten absolut saftig werden, ist dieses Utensil die beste Wahl, da der Ton überschüssige Flüssigkeiten in sich aufnimmt und im Anschluss wieder abgibt, womit er das Fleisch mit konstanter Feuchtigkeit versorgt“, so die Erklärung unter braeter.org, wo Bräter aus unterschiedlichsten Materialien von führenden Marken arrangiert wurden. Auch Bräter aus Aluguss, Edelstahl und emaillierte Ausführungen werden im Kaufratgeber thematisiert.

Tipps zur Fleischzubereitung

  • Für saftiges Fleisch genügen 150 bis 180 Grad Celsius bei Ober- und Unterhitze.
  • Etwas Flüssigkeit darf beim Garen im geschlossenen Topf beziehungsweise Bräter nicht fehlen. Besonders schmackhaft werden Rinderbraten und Co. mit Brühe oder einem hochwertigen Wein.
  • Um die Kerntemperatur kontrollieren zu können, ohne den Braten aufschneiden zu müssen, sollte ein Fleischthermometer griffbereit sein.
  • Große Fleischstücke brauchen im Ofen ihre Zeit bis zum Erreichen des gewünschten Garpunkts. Mehrere Kilogramm schwere Braten können drei Stunden und mehr beanspruchen. Besonders lang dauert es bei der Niedrigtemperaturmethode mit 80 Grad Celsius. Es gilt deshalb rechtzeitig mit den Vorbereitungen zu beginnen.
  • Nach der Zubereitung im Ofen sollte das Fleisch einige Minuten Pause bekommen. 10 bis 20 Minuten dürfen es durchaus sein. Währenddessen können Sie in Ruhe den Tisch decken.
  • Decken Sie das Fleisch bis zum Anschneiden ab und verwenden Sie ein scharfes Messer!

Eine Übersicht mit Kerntemperaturen und Garstufen für jede Fleischsorte finden Sie unter beilerei.com, einer Internetpräsenz für Premiumfleisch.

Auflaufformen multifunktional nutzen

Bei der Essenzubereitung im Ofen denken viele an die klassische Auflaufform. Darin lassen sich leckere Aufläufe und Gratins zubereiten. Doch die feuerfeste Form kann noch wesentlich mehr als das. Beispielsweise können Sie darin auch Reis und Nudeln kochen, ohne das ständige Rühren wie es auf dem Herd notwendig ist. Für feinen Reis wird dieser mit der doppelten Menge Wasser (kochend!) in die Auflaufform gegeben, kurz rühren, eine Prise Salz dazu und für etwa 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen (ca. 200 Grad Celsius) stellen.

Auch Nudeln müssen vor dem Garen im Ofen nicht vorgekocht werden. Gut geeignet, ist Pasta mit einer Kochzeit von unter zehn Minuten. Zudem sollten alle Nudeln in der Auflaufform die identische Garzeit aufweisen. Zum Zubereiten werden die rohen Nudeln in der Auflaufform verteilt, mit Wasser bedeckt und etwa 35 Minuten im Backofen gegart. Als Faustregel gilt das Verhältnis 1:3 – beispielsweise 500 Gramm Pasta und 1,5 Liter Flüssigkeit. Letztere kann dabei nicht nur Wasser sein, sondern auch:

  • Brühe
  • Passierte Tomaten
  • Fertige Nudelsoßen
  • Milch
  • Wein

Durch eine Mischung aus den flüssigen Zutaten entstehen beim Backen leckere Saucen. Reduziert sich die Flüssigkeitsmenge während des Garens und die Nudeln liegen frei, etwas Wasser (heiß) nachschütten!

Ofenblech vielfältig verwenden

Auch Backbleche werden in ihrer Vielfalt unterschätzt. Beste Beispiele liefern attraktive Rezepte für Blechnudeln. Hierfür werden Saucen-Zutaten wie zum Beispiel eine Mischung aus Wasser und passierten Tomaten oder Wasser und Sahne sowie Gewürze nach Belieben in ein tiefes Blech geschüttet, Nudeln und Gemüse dazugeben, mit Käse bestreuen und ab damit in den kalten Ofen. Bei Umluft auf 200 Grad Celsius sind die Blechnudeln nach etwa 25 Minuten fertig. Eventuell müssen einige Minuten zugegeben werden. Den Beweis für die Einfachheit solcher Nudelgerichte liefert ein Koch und Ernährungsberater im Erklärvideo:

Darüber hinaus lassen sich auf dem Backblech Fleisch mit saisonalem Gemüse, Pizza, Flammenkuchen und viele andere Leckereien zubereiten. Ob Kürbis-Spalten, aromatische Tomaten, Ofenkartoffeln oder Süßkartoffel-Pommes: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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