Hühnerbrühe kochen für Anfänger – Küchen – Basic

Schon Uroma wusste, dass Hühnerbrühe ein echtes Allround-Talent ist. Sie gibt Gerichten den besonderen Geschmack als Basis für Saucen oder Suppen. Aber auch pur genossen kann eine Hühnerbrühe kochen und heiß verzehren wahre Wunder bewirken. Sie kann einer Erkältung vorbeugen und gilt bei einer solchen als hervorragende Medizin.

Mit den richtigen Zutaten und ausreichend Zeit gelingt es auch unerfahrenen Köch*innen, eine tolle Hühnerbrühe zu kochen. Denn wenn das Gemüse erst einmal geschnitten ist, kocht sich die Hühnerbrühe quasi wie von selbst.

Nicht nur in der Sternegastronomie wird übrigens darauf hingewiesen, dass man auch die Qualität des verwendeten Huhns schmecken kann. Die Tiefkühlware aus dem Discounter ist daher nicht annähernd so schmackhaft wie ein frisches Huhn aus artgerechter Tierhaltung. Natürlich muss man dafür ein wenig tiefer in die Tasche greifen, doch es lohnt sich. Denn aus einem solchen Huhn kann man nicht nur eine tolle Brühe kochen, sondern auch das Fleisch noch zu einem schmackhaften Gericht verarbeiten.

Hühnerbrühe kochen kann man mit ganz unterschiedlichen Zutaten, je nach Saison und Verfügbarkeit. Die folgende Liste ist also als Beispiel, aber nicht zwingend als goldene Regel zu verstehen.

Zutaten für gekochte Hühnerbrühe (4 Portionen):

  • 1 Stange Porree
  • 1 – 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 Karotte
  • 1 – 2 Tomaten
  • je 1 – 2 Zweige Rosmarin und Thymian
  • je 1 Stiel Liebstöckel und Petersilie
  •    2 Zehen Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • 1 küchenfertige Poularde (ca. 1,8 kg)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 100 ml Weißwein (trocken)
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 3 Körner Piment
  • 1 Gewürznelke
  • 50 g Meersalz

Nährwerte Hühnerbrühe kochen für Anfänger

Anzahl Portionen: 4


Nährwerte
Gesamt
pro Portion

Kalorien (kcal)
2891
722,8

Kohlenhydrate (g)
68
17

Eiweiß (g)
360
90

Fett (g)
116
29

Alle Angaben ohne Gewähr.

Hühnerbrühe kochen und die Zubereitung:

  • Zuerst den Lauch putzen, in Längsrichtung halbieren und in Ringe schneiden.
  • Dann den Sellerie und die Karotte ebenfalls waschen, putzen, ggf. von Enden und Wurzelansätzen befreien, schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Die Tomaten waschen, vierteln, entkernen und den Stielansatz abschneiden. Danach das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden.
  • Im nächsten Schritt die Kräuter waschen und zupfen.
  • Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Poularde unter fließendem Wasser innen wie außen gründlich waschen. Danach trocken tupfen und das Schwanzende abschneiden.
  • Das Huhn zusammen mit dem Gemüse, den Kräutern und dem Lorbeerblatt in einen ausreichend großen Topf geben.
  • Den Wein hinzugeben und alles mit so viel Wasser auffüllen, dass die Poularde gut bedeckt ist.
  • Nun die Gewürze und das Salz zufügen und alles zum Kochen bringen.
  • Alles etwa 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln lassen, dabei immer wieder den entstehenden Schaum mit dem Schaumlöffel abschöpfen.
  • Hinterher die Brühe durch ein Sieb gießen und erkalten lassen.
  • Die an der Oberfläche entstandene Fettschicht entfernen.
  • Nun können Brühe und Fleisch nach Belieben weiterverarbeitet werden.

Hühnerbrühe ist lecker und gesund

Lange war es ein Rätsel, warum Hühnerbrühe so gesund ist. Inzwischen hat Indizien dafür gefunden, dass sich der im Hühnerfleisch enthaltene Stoff Carnosin positiv auf das Immunsystem des Menschen auswirkt. Außerdem sorgt der aufsteigende heiße Dampf beim Essen der Brühe für eine Befeuchtung der Nasenschleimhäute. Sekrete können dadurch schneller ablaufen und die hitzeempfindlichen Krankheitserreger haben es schwer, sich weiter auszubreiten.

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