Korinthen, Rosinen und Sultaninen

Grundlagen von Trockenfrüchten

Nimmt man ein beliebiges Backrezept zur Hand, bei dem Trockenfrüchte eine Rolle spielen, kommt man um die drei Dauerbrenner Rosinen, Korinthen und Sultaninen nicht herum. Man findet sie in vielen Formen, aber sie sind die Hauptakteure in einem Weihnachtskuchen oder Weihnachtspudding, und viele Gerichte wären nichts ohne sie. Man findet sie sogar in Chutneys und Currys, was sie zweifelsohne zu einer der vielseitigsten Zutaten in der Küche macht.

Sind sie also austauschbar? Sind sie einfach dasselbe, nur mit einer andersfarbigen Schale?

Die Antwort ist nein. Sie sind in der Tat sehr unterschiedlich, und jede bringt ihre Qualitäten in die Backparty ein. Wenn man dann noch bedenkt, dass verschiedene Länder unterschiedliche Bezeichnungen verwenden, kann es noch verwirrender werden.

Korinthen

Zunächst einmal sind die hier angesprochenen Johannisbeeren eine Trockenfrucht und nicht zu verwechseln mit Weichfrucht-Johannisbeeren wie z.B. schwarzen Johannisbeeren.

Bei den hier erwähnten Johannisbeeren handelt es sich um die dunklen, schwarzen Johannisbeeren, die in Kuchen verwendet werden. Sie finden sie in klassischen Gerichten und Kuchen. Es handelt sich um getrocknete, dunkelrote, kernlose Trauben, die oft als Schwarze Korinthen bezeichnet werden. Die Trauben werden getrocknet und ergeben eine schwarze, schrumpelige, süße, geschmacksintensive Frucht.

Ursprünglich wurden die Trauben in Südgriechenland angebaut, genauer gesagt auf der Insel Zante, daher auch der Name Zante-Johannisbeere, der in den Vereinigten Staaten verwendet wird.

Der Name Johannisbeere stammt von der antiken Stadt Korinth. Andere Bezeichnungen für Johannisbeeren sind Zante-Johannisbeeren, Korinthische Rosinen oder Korinthische Rosinen. In Großbritannien und Irland werden sie einfach Johannisbeeren genannt.

Rosinen

Rosinen sind getrocknete weiße Moscatel-Trauben. Wenn sie getrocknet werden, entsteht eine dunkle, getrocknete Frucht, die einer Johannisbeere ähnelt, eine dichte Textur hat und einen süßen Geschmack aufweist. Die wichtigsten Erzeuger von Moscatel-Trauben sind die Vereinigten Staaten, die Türkei, Griechenland und Australien.

Rosinen können (im Gegensatz zu Johannisbeeren) andere Aromen aufnehmen, weshalb es beliebt ist, Rosinen vor der Verwendung in der Küche in aromatisierten Alkoholen wie Brandy oder Amaretto mit Mandelgeschmack einzuweichen. Die Rosinen können das Aroma halten, wodurch das fertige Gericht noch schmackhafter wird.

Sultaninen

Eine Sultanine ist eine getrocknete weiße Weintraube, allerdings von der kernlosen Sorte. Sultaninen haben eine goldene Farbe und sind tendenziell viel praller, süßer und insgesamt saftiger als andere Rosinen. Die Türkei ist der Hauptproduzent von Sultaninen.

Auch bekannt als goldene Rosinen, nehmen Sultaninen andere Aromen auf, aber nicht so gut wie normale Rosinen.

Christina Koch

Schon viele Jahre beschäftige ich mich mit dem Thema Sport und gesunde Ernährung. Da durfte das Thema Kochen natürlich nicht fehlen. Diesen Blog habe ich als Sammlung für Rezepte gestartet. Dazu gebe ich Euch viele Ratschläge zu häufig gestellten Fragen zum Thema Kochen und backen, Küchenmaschinen und Kochgeräten. Außerdem findet ihr die neuesten Trends zum Thema Ernährung, Küche & Lifestyle.

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