Nachhaltigkeit in der Küche – Tipps & Tricks

Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist endlich auch in der Küche angekommen: Die Zeiten sinnloser Verschwendung von billigst produzierten Lebensmitteln gehören wohl endgültig der Vergangenheit an. Den meisten Verbrauchern kommt es heute mehr auf Qualität als auf Quantität an. Wie man den Einkauf nachhaltig gestaltet und beim Kochen und Abwaschen auf die Umwelt achtet, verraten wir in diesem Artikel.

Nachhaltiger Einkauf

Von der richtigen Planung über die Wahl des richtigen Kochgeschirrs oder der energiesparenden Herdplatte: Ratgeberseiten, wie die Webseite Green-Kitchen.com helfen mit Tipps bei der Ausstattung der nachhaltigen Küche. Und auch der Einkauf der Lebensmittel lässt sich umweltgerecht gestalten.

Richtig planen

Am besten erstellt ihr euch einen Essensplan für die ganze Woche. Denn so vermeidet ihr, dass zu viele Lebensmittel eingekauft werden, die hinterher weggeschmissen werden müssen. Wer seltener einkaufen geht, spart überdies auch eine Menge Geld, weil er den Verlockungen im Supermarkt nicht so oft ausgesetzt ist. Ganz Ambitionierte können es auch mal mit Meal-Prepping probieren: Hier kocht man für eine Woche vor und spart somit Energie durch die Nutzung der Restwärme.

Regionalität und Saisonalität

Müssen es unbedingt die Weintrauben aus Israel und die Erdbeeren aus Argentinien sein? Lange Transportwege verbrauchen viel Energie und schaden der Umwelt. Darüber hinaus verlieren die Produkte auf der langen Strecke Vitamine und Nährstoffe. Deshalb sollte man auf Produkte setzen, die regional angebaut werden.

Der Vorteil für die Gesundheit: die Lebensmittel können auf dem Feld ausreifen und enthalten wesentlich mehr Nährstoffe. Lohnend ist deshalb immer ein Besuch beim Hofladen oder am Wochenmarkt. Denn durch die Beschäftigung mit saisonalen Feldfrüchten kann man eine ganze Menge heimischer Sorten entdecken, die für unsere Großeltern noch selbstverständlich waren – für uns aber regelrecht exotisch sind, wie beispielsweise die Pastinake.

 Bio und Fairtrade Produkte

Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger gefährden die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft. Sie schaden den Böden – und letztlich auch dem menschlichen Körper. Ökologische Landwirtschaft ist deshalb nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit.

Ebenso gehört der faire Handel dazu, wenn man nachhaltig einkaufen möchte. Das „Fairtrade“-Siegel garantiert, dass Bauern, Erntehelfer und Fabrikarbeiter gerecht entlohnt werden.

Nachhaltiges Kochen

Nach dem Einkauf geht´s ans Kochen: Mit unseren Tipps könnt ihr auch hier auf Nachhaltigkeit setzen.

Energieverbrauch

Energieverschwendung beim Kochen: Durch zu hohe Temperaturen oder eine zu lange Kochzeit wird viel Energie verschwendet. Deshalb sollte man immer darauf achten, mit Deckel zu kochen und die Herdplatte nur so lange betreiben, wie unbedingt nötig ist. So lässt sich jede Menge Strom und Gas einsparen. Übrigens: viele Gerichte, wie beispielsweise gekochte Eier, müssen nicht in Wasser „schwimmen“. Es reicht, wenn die Lebensmittel nur fingerbreit im Wasser liegen.

Langlebigkeit

Beim Kochen geht es nicht nur um das “Wie”, sondern auch um das “Womit”: Es lohnt sich in hochwertiges Kochgeschirr zu investieren, anstatt billige Wegwerfpfannen oder -töpfe zu benutzen. Eine gute Gusseisenpfanne beispielsweise hält oft ein Leben lang. Moderne Töpfe aus Premium-Edelstahl halten die Hitze länger und unterstützen euch dabei, energiesparend zu kochen.

Nachhaltig nach dem Essen

Auch nach dem Essen kann man mit folgenden Tipps, die Umwelt schonen:

Reste verwerten

Habt ihr versehentlich zu viel gekocht? Dann legt die Reste – in einem luftdichten Behälter verpackt – in euren Kühlschrank. So halten sie sich oft mehrere Tage. Manche Gerichte schmecken – schonend aufgewärmt – oft sogar noch besser als am Zubereitungstag, weil die Gewürze richtig gut einziehen können.

Abwaschen

So überraschend das klingt: Beim Spülen sollte man beim Thema Nachhaltigkeit die Spülmaschine bevorzugen. Das Spülen in der Maschine verbraucht nämlich bis zu 50 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent weniger Energie als das Spülen von Hand.

Fazit

Achtet man in beim Einkaufen, Kochen und Abspülen konsequent auf Nachhaltigkeit lässt sich eine Menge Energie, Zeit und Geld einsparen.

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