Pizza auf dem Grill zubereiten – Mit Pizzastein und co

Warum nicht einfach einmal eine Pizza auf dem Grill zubereiten? Lust auf eine richtig gute Pizza mit einem knusprig-dünnen Boden, perfekt geschmolzenem Käse und aromatischer Tomatensoße? Das funktioniert auch Zuhause! Grundvoraussetzung für das perfekte Miteinander der Komponenten ist dabei aber eine ausreichend hohe Temperatur beim Backen der Pizza. Und genau da kommt der Grill ins Spiel …

Was ist bei der Vorbereitung der Pizza wichtig?

Ein ordentlicher Pizzateig

Die Grundlage für eine wirklich gute Pizza ist natürlich ein entsprechender Teig. Das ist beim Pizza auf dem Grill zubereiten nicht anders als die Variante im Ofen. Dabei spielen Mehl (idealerweise vom Typ 00), Wasser, feines Salz und frische Hefe die wichtigsten Rollen. Geeignete Rezepte lassen sich vergleichsweise leicht finden, so dass an dieser Stelle darauf verzichtet werden soll. Sie lassen sich aber leicht an den folgenden Merkmalen erkennen:

  • Der Anteil der Hefe ist relativ gering.
  • Der Teig wird (zwischendurch) möglichst lange geknetet und darf ziemlich lange (oft länger als einen Tag) bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen gehen.
  • Der Pizzateig wird am besten mit den Fingern gerollt. Alternativ kann er auch mit einem mit einer möglichst langen Teigführung ausgerollt werden. Am Ende sollte er in der Mitte aber so dünn wie möglich und am Rand gleichmäßig etwas dicker

So wird die Pizza gleichermaßen luftig, kross und unvergleichlich lecker. Die perfekte Basis für einen ebensolchen Belag!

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Der perfekte Belag

Sobald der Teig fertig ist, kann er belegt werden. Wer dem klassisch italienischen Vorbild folgen möchte, orientiert sich am besten am Grundsatz „Weniger, aber dafür umso hochwertiger, ist mehr“.  Will heißen: Tomatensoße und Mozzarella, vielleicht auch noch Oregano, frisches Basilikum und ein Spritzer Olivenöl am Ende – fertig ist die perfekte Pizza Neapoletana.

Dass sich dafür keine uninspirierte Fertig-Tomatensoße empfiehlt, dürfte ebenso auf der Hand liegen wie der (weitgehende) Verzicht auf Gouda oder anderen Pizzakäse. Beim Gouda ist es nämlich so, dass er richtig toll zerläuft, aber beim Schmelzen gleichzeitig in Fett sowie Milchprodukt trennt. Die Folge ist eine vor Fett triefende Pizza – nicht unbedingt das Idealbild, was man auf dem Teller haben möchte, oder?

Dennoch brauchen Käseliebhaber*innen natürlich nicht komplett auf ein Plus an Geschmack zu verzichten, wenn ihnen Mozzarella alleine noch nicht den gewünschten Kick bringt. Wie wäre es beispielsweise mit

  • Gruyère, Parmesan oder pikantem Provolone (für mehr Würze),
  • mildem Provolone oder Ricotta (bringen eine gewisse Cremigkeit mit) oder
  • Asiago (im Sinne von Schärfe)?

Erlaubt ist letztlich eben doch, was gefällt – solange alles hinterher schön harmonisch ist. Und ob es dann nur eine Margherita oder doch eine mit Fleisch, Fisch oder Geflügel belegte Pizza wird, liegt ’mal wieder im ganz individuellen Ermessen.

Wie grillt man Pizza richtig?

Wesentlich beim Pizza auf dem Grill zubereiten ist, dass dies indirekt geschieht. Das bedeutet, dass die Pizza auf einen Pizzastein gegeben wird, der sich neben der Hitzequelle befindet. In der Folge heizt der Luftstrom den Stein so auf, dass er richtig gut erwärmt wird. Der Stein selbst sollte aber keine direkte Hitze erfahren, weil die Pizza dann nicht richtig gar, sondern unten schwarz wird. Ohne, dass der Käse bereits richtig zerläuft.

Die ideale Temperatur dafür ist idealerweise so heiß wie möglich, mindestens aber 300 °C – wobei sich mit bis zu 400 °C noch bessere Ergebnisse erzielen lassen. Hier die Einzelschritte für das Grillen auf unterschiedlichen Grill-Typen (eine Abdeckmöglichkeit sollte aber in jedem Fall vorhanden sein).

  • Elektro- beziehungsweise Gasgrill:
    • Zunächst den Grill durch Aufdrehen sämtlicher Brenner auf 300 °C vorheizen.
    • Den Pizzastein erst einmal solo für etwa 10 Minuten mithilfe aller Brenner aufheizen.
    • Den mittleren Brenner ausstellen und den Stein in den indirekten Grillbereich verschieben.
    • Dann die Pizza auf den dazugehörigen Stein legen und den Stein auf das Grillrost stellen.
    • Nun den Deckel schließen und alle Brenner ausstellen.
    • Jetzt kann die Pizza innerhalb von wenigen Minuten durchgebacken und auf der Oberseite und am Rand goldbraun werden.
  • Holzkohlegrill:
    • Zunächst Holzkohlebriketts mithilfe eines Anzündkamins vorglühen und dann die weitere Holzkohle auf die bereits glühenden Briketts legen. Wichtig dabei: Dies sollte vor allem im hinteren Grill-Bereich im Halbkreis geschehen.
    • Sobald die Holzkohle richtig heiß geworden ist, kann ein Pizzastein auf das Grillrost aufgelegt werden. Dabei bitte darauf achten, dass keine Holzkohle direkt unter ihm liegt.
    • Sobald der Pizzastein ausreichend heiß ist, die Pizza auflegen, den Grilldeckel schließen und die Pizza innerhalb von wenigen Minuten fertig backen.

Ideen für gegrillte Pizza

Wie bereits angemerkt, macht man mit einer Pizza Margherita mit einem Belag aus Tomatensoße, Mozzarella und Basilikum in den allermeisten Fällen nichts verkehrt.

Wer möchte, kann sie aber natürlich auch noch auf die verschiedensten Weisen abwandeln. Besonders beliebt sind dabei Varianten wie Pizza

  • Caprese (eine Margherita mit zusätzlich frischen Tomaten)
  • Salami (dank Peperoni auch in scharf oder in Kombination mit Gorgonzola in sehr würzig),
  • Parma (mit Rucola und Serrano- oder Parmaschinken, welche man beide erst nach dem Grillen auflegt)
  • mit Lachs, einem Klecks Crème fraîche und Dill oder Rucola (Herstellung wie bei der Pizza Parma) oder
  • mit Grillgemüse – für alle Freund*innen von vegetarischem Essen.

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