Wie viel Gewürz man verwendet und wann man es hinzufügt

Gewürze und Würzmittel können ein Gericht von einem einfachen Gericht zu einem (fast) unvergleichlichen Gericht machen. Gewürze wurden entdeckt und werden seit Hunderten von Jahren in einer unvorstellbaren Anzahl von Kombinationen verwendet. Die Welt der Gewürze ist sehr vielfältig, aber wir Menschen sind darauf trainiert, Gerichte nach Rezepten zuzubereiten, und haben meistens Angst, davon abzuweichen. Das kann zu einem Problem werden, wenn wir ein neues Gewürz ausprobieren wollen, aber nicht wissen, wie man es richtig verwendet.

Im Gegensatz zu den meisten Deutschen scheinen andere Kulturen auf der ganzen Welt nicht so eingeschüchtert zu sein, wenn es um Gewürze, Chilis und getrocknete Kräuter geht. Viele dieser anderen Kulturen sind damit aufgewachsen, in der Küche zu helfen, und haben kein Problem damit, beim Kochen eine Prise dieses oder jenes Gewürzes hinzuzufügen. Wir Deutschen hingegen neigen viel mehr dazu, Angst vor Fehlern in der Küche zu haben. Wenn Sie diese wenigen „Regeln“ beherrschen, haben Sie viel mehr Selbstvertrauen beim Experimentieren und können das Beste aus Ihrem Gewürzschrank herausholen.

Sie wollen das Essen nicht mit Gewürzen überwältigen, sondern seine Aromen verstärken, daher sollten Sie Kräuter und Gewürze nur in wenigen Fällen sparsam verwenden.

Hier kommen die Regeln

  1. Denken Sie an die ½-Regel: Beginnen Sie mit 1/2 Teelöffel Gewürz für jedes Gericht, das für vier bis sechs Personen geeignet ist. Und bei Kräutern verwenden Sie 1/2 Teelöffel für Pulver und 1-1/2 Teelöffel für getrocknete oder gehackte Kräuter.
  2. Lassen Sie die Aromen sich verbinden – Bei der Zubereitung von Salatdressings sollten Sie die Salatzutaten einige Stunden vor der Verwendung mit den Gewürzen vermischen und dann in den Kühlschrank stellen. So können sich die Aromen verbinden.
  3. Chilipfeffer sind HEISS! – Unterschätzen Sie nicht die Potenz von rotem Pfeffer oder Gewürzmischungen mit rotem Pfeffer (oder anderen Chilischoten), denn auf den ersten Blick erscheint ihr Geschmack meist etwas mild – aber ihre Schärfe schleicht sich an, und Sie wollen nicht, dass sie Sie nach zwei oder drei Bissen überwältigt!
  4. Getrocknete im Vergleich zu frischen Kräutern – Da die Öle beim Trocknen konzentriert werden, benötigt man etwa die Hälfte der Menge an getrockneten Kräutern im Vergleich zu frischen.
  5. Lassen Sie den Geschmack nicht verschwinden – Am besten fügen Sie gemahlene oder geschnittene Gewürze und Kräuter etwa in der Mitte oder gegen Ende des Kochvorgangs hinzu, damit sich ihr Geschmack nicht verflüchtigt. So haben die Gewürze genügend Zeit, sich mit dem Essen zu verbinden.
  6. Machen Sie Ihren Fisch schmackhaft – Fisch sollte in Zitronensaft und Kräutern mariniert und vor dem Garen mehrere Stunden in den Kühlschrank gestellt werden. Sie können die Kräuter auch vor dem Dämpfen über den Fisch geben.

So, das war’s. Sobald Sie diese einfachen Schritte beherrschen, werden Sie an Selbstvertrauen gewinnen und bald mit den Aromen experimentieren, die Ihnen am besten schmecken.

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