Wie schneidet man Kohlrabi?

Kohlrabi unterscheidet sich in einer Hinsicht fast fundamental von anderem Kohlgemüse: Meistens kommen die Blätter auf den Teller, während man den Strunk im Biomüll entsorgt. Beim Kohlrabi macht man es genau umgekehrt. Und zwar möglichst rasch nach dem Kauf, denn Blätter entziehen der Knolle des Kohlrabis Feuchtigkeit. Dadurch wird er schnell schrumpelig, sieht nicht mehr schön aus und büßt auch an Aroma ein. Wenn die Blätter noch frisch und grün sind, können Sie diese allerdings zu einem vitaminreichen Salat zubereiten.

Die entblätterte Knolle lässt sich bis zu einer Woche im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Kohlrabi ist vielseitig verwendbar, wird allerdings vor allem in Deutschland gegessen. Sie können Kohlrabi als Gemüseschnitzel, fein geraspelt im Salat oder scheibchenweise als knackigen Rohkost-Snack genießen. Außerdem lässt er sich kochen, dünsten oder aushöhlen und füllen.

Meistens ist der Kohlrabi in charakteristischem Hellgrün zu bekommen. Manchmal können Sie Ihn im Gemüsehandel aber auch in einem kräftigen Violett entdecken, sodass er optisch an Rotkohl erinnert. Geschmacklich lassen sich beide Sorten aber kaum von einander unterscheiden.

Ob aus dem Gemüseregal oder aus dem eigenen Garten: Im Frühjahr schmeckt Kohlrabi am besten und enthält auch die meisten Vitamine. Dank der Gewächshauszucht kann man ihn aber längst das ganze Jahr hindurch kaufen und genießen.

So schneiden Sie Kohlrabi

Auch wenn sich das Fruchtfleisch der Kohlrabiknolle optisch kaum von der Schale unterscheidet, ist die Schale dennoch nicht gut zum Verzehr geeignet. Sie ist zwar nicht giftig, hat aber eine Bitternote und erweist sich als äußerst zäh. Waschen Sie den Kohlrabi vor der Verarbeitung gründlich und verwenden Sie zum Zerteilen unbedingt ein scharfes Messer mit ausreichend großer Klinge. Denn Kohlrabi besitzt eine recht feste Struktur.

  1. Legen Sie den gewaschenen, entblätterten Kohlrabi auf das Schneidebrett.
  2. Schälen Sie den Kohlrabi mit einem kleinen Gemüsemesser wie einen Apfel.
  3. Entfernen Sie die holzige Ober- und Unterseite der Knolle.
  4. Schneiden Sie die verbleibende Knolle nun nach Belieben in gleichmäßig dünne Scheiben. Sie können alternativ auch einen Gemüsehobel verwenden, um noch dünnere Scheiben herzustellen.
  5. Die Scheiben können Sie nach eigenen Vorstellungen weiterverarbeiten, zum Beispiel zu einem knackigen Rohkostsalat.

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Christina Koch

Christina Koch ist eine passionierte Köchin und Bäckerin, deren Wurzeln tief in einer Familientradition dieser Künste verankert sind. Mit 54 Jahren hat sie sich durch ihre bemerkenswerte Erfahrung und ihr… More »

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