Kurkuma-Öl selber machen

Hausmittel gegen Schuppenflechte und Wunden


Kurkuma wird manchmal auch als „indisches Safran“ bezeichnet, da es eine ähnlich starke Färbewirkung hat. Allerdings handelt es sich hier um etwas vollkommen anderes, denn Safran ist eine dem Ingwer nicht unähnliche Wurzel. Durch das enthaltene Curcumin hat es eine kräftige, senfgelbe Farbe, die man sich gerne auch beim Kochen zunutze machen kann.

Vor allem aber ist Kurkuma ein uraltes Heilmittel, das zahlreiche Medikamente ersetzen oder zumindest unterstützen kann. Besonders hervorzuheben sind seine verdauungsfördernden und entzündungshemmenden Wirkungen.

Diese lassen sich besonders nutzbar machen, wenn man Kurkuma in Form eines Öls verwendet. Es gibt sogar ein Rezept, mit dem man es ganz einfach selber herstellen kann.

Zutaten für selbstgemachtes Kurkuma-Öl:

  • einige Kurkuma-Wurzelstücke
  • 150 ml gutes, neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)

Zubereitung des Kurkuma-Öls:

  1. Vor der Arbeit Handschuhe anziehen, um Hautverfärbungen vorzubeugen.
  2. Die Kurkumawurzeln in feine Scheiben schneiden und in einen Topf geben, dann das Öl angießen.
  3. Bei niedriger Temperaturzufuhr das ganze erhitzen, bis das Öl zu köcheln beginnt.
  4. Danach den kleinen Topf für eine Stunde in ein heißes Wasserbad stellen.
  5. Den Topf wieder herausnehmen und das Öl durch einen Teefilter in eine Flasche gießen.
Kurkuma Öl selber machen als heilendes Hausmittel
Kurkuma Öl selber machen als heilendes Hausmittel

Kurkuma Öl nicht nur zum würzen, sondern auch geeignet zur Wundheilung und zum Bekämpfen der Schuppenflechte einsetzbar. Man spricht dem Kurkuma eine heilende Wirkung zu. Kurkuma wird auch gerne als Allheilmittel bezeichnet man könnte fast meinen, Kurkuma ist universell einsetzbar. So wirkt es verdauungsfördernd und man sagt sogar, es kann wirksam für die Krebs Heilung eingesetzt werden.

Diese Aussage wird getroffen, weil die Substanz von Kurkuma die Krebszellen empfänglicher für Chemotherapie und andere schulmedizinische Eingriffe, wie Bestrahlungen macht. Jedoch wäre ich mit solch einer Aussage sehr vorsichtig. Die Verwendung von Kurkuma kann bei weitem keinen Arzt ersetzen. Aber sicherlich bei einer Krebstherapie hilfreich zur Seite stehen und sie unterstützen.

Viele Informationen kann man zu dieser Zauberwurzel im Internet lesen. Nicht zuletzt sollte man aber auch daran denken, dass Kurkuma auch ein leckeres Gewürz zum Kochen, besonders für asiatische Gerichte ist. So kann man auch das gewonnene Kurkuma Öl, aus dem gezeigten Video, gut als Beigabe für viele Speisen nutzen.

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