Was ist die polnische Leckerei – Krówki-Bonbons?

Die Bonbons mit süßer, zähflüssiger Füllung, die Krówki [Kuhbonbons] genannt werden, sind eine polnische Leckerei, die fast jeder liebt. Wodurch kennzeichnet sich dieses Bonbon und worin besteht das Phänomen von Krówka-Bonbon?

Woher kamen Krówka-Bonbons?

Krówka-Bonbons sind eine Art von süßer Pflicht im Hause unserer Großväter und Urgroßväter. Die zarten Karamellbonbons sind ein Geschmack der Kindheit. Heute sind die sich ziehenden Bonbons nicht nur in Polen, sondern auch auf der ganzen weiten Welt bekannt.

Es ist sicherlich wert, mit der Darstellung der Geschichte der Bonbons zu beginnen, die bis in die 20er Jahre des vorherigen Jahrhunderts zurückreicht. Zu dieser Zeit, nämlich im Jahre 1921, eröffnete Feliks Pomorski eine Süßigkeitenfirma in Poznań [Posen] und wurde dadurch die erste Person, die die Krówka-Bonbons in Massenumlauf brachte.

Interessanterweise lernte Feliks die Rezeptur für die zarten Karamellbonbons in Jahren 1907-1921 kennen, als er im Hotel seines Onkels in Żytomierz [Schytomyr] arbeitete. Er arbeitete dort an verschiedenen Stellen, darunter auch als Helfer der Bäckerei. Genau zu dieser Zeit lernte er die Rezeptur für Krówki-Bonbons kennen, die aus Zucker, Butter und Milch gemacht werden.

Warum heißt es „Krówka“? Auf der Verpackung der Leckerei befand sich eine Kuh. Dies hat zur Ausbreitung des Namens beigetragen, den bis heute verwendet wird.

Krówki-Bonbons – polnische Leckerei

Krówka-Bonbons gewannen in kurzer Zeit auf Popularität. Sogar der Zweite Weltkrieg stellte sie nicht in den Schatten. Da alle Produkte, aus denen die Krówka-Bonbons gemacht werden, in der schwierigen Kriegszeit zugänglich waren. Zu den sich ziehenden Bonbons wurde auch in der Zeit der Volksrepublik Polen [PRL] gegriffen. Genau zu dieser Zeit wurden sie nicht mehr mit Feliks Pomorski assoziiert. Die zarten Karamellbonbons wurden von anderen Firmen produziert, indem sie sich auf die traditionelle Rezept stützten.

Heute sind sie immer noch populär und außerdem in verschiedenen Geschmacksvarianten zugänglich. Jedoch eins wurde nicht geändert – ihre einfache Rezept, dieselbe seit 100 Jahren. Zur Produktion von Krówka-Bonbons ist Zucker, Milch, Butter oder Margarine nötig. Alle Zutaten sollen bei einer hohen Temperatur gemischt werden. Dann wartet man, bis die Masse abgekühlt wird und schneidet sie in Stücke. Aufgrund verschiedener Geschmäcke werden auch Zusatzstoffe zur Mischung zugegeben, z. B. Vanille, Erdnussbutter oder Kakao. In einigen Regionen Polens, z. B. in Masuren, werden die Krówka-Bonbons zur Sahne-Karamell-Creme benutzt, die die Zutat zu verschiedenen Kuchen und Nachspeisen ist.

Zarte Karamellbonbons – verschiedene Geschmacksvarianten

Derzeit werden die Krówka-Bonbons aus Polen in viele Länder exportiert und sogar in Länder, die sich außerhalb Europas befinden. Die zarten Karamellbonbons findet man sowohl in Häusern als auch während der internationalen Messen und Ausstellungen in Form von Imbiss als Danksagung für Hochzeitsgäste. Sie werden auch für Marketingzwecke als Geschenk für Mitarbeiter und Kontrahenten benutzt. Worin besteht das Phänomen der Milch-Karamellbonbons? In der einfachen Rezept, die seit Jahren verwendet wird. Obwohl das Rezept immer noch dieselbe ist, bieten die Firmen, die die Krówka-Bonbons produzieren, verschiedene Geschmacksvarianten an und dadurch die Erwartungen der potenziellen Kunden erfüllen. Neben des traditionellen Geschmacks, der Version mit dem Kakao-Geschmack oder Cremetörtchen-Geschmack haben wir zarte Karamellbonbons mit Matcha-Latte-Geschmack, Minze und Schokolade-Geschmack und sogar Chili und Schokolade-Geschmack. Solche originelle Geschmäcke sind ein Vorschlag für Personen, die ihre Geschmacksknospen verwöhnen mögen.

Kuhbonbons bekommt ihr bei: https://krowkomania.de/

Christina Koch

Christina Koch ist eine passionierte Köchin und Bäckerin, deren Wurzeln tief in einer Familientradition dieser Künste verankert sind. Mit 54 Jahren hat sie sich durch ihre bemerkenswerte Erfahrung und ihr… More »

⇓ Weiterscrollen zum nächsten Beitrag ⇓


Schaltfläche "Zurück zum Anfang"