Rezept: Blattspinat kochen für Anfänger – Küchen – Basic

Heute zeigen wir Ihnen, wie Sie ganz einfach Blattspinat kochen können. Man unterscheidet beim Spinat zwischen dem Blatt- und dem Wurzelspinat. Ersteren pflückt man Blatt für Blatt von Hand, sodass er keine Wurzeln mehr besitzt. Den Wurzelspinat hingegen kann man maschinell ernten. Ein qualitativer Unterschied ergibt sich dadurch nicht, allerdings hat man beim Wurzelspinat etwas mehr Arbeit zum Putzen. Dafür ist er auch etwas preisgünstiger zu bekommen. Im Supermarkt sucht man ihn allerdings meist vergeblich, denn hier beschränkt man sich auf das Angebot des Blattspinates.

Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass Spinat in früheren Zeiten für Konflikte am Esstisch sorgte. Allerdings enthielt Blattspinat früher deutlich mehr Bitterstoffe, die für ein pelziges Gefühl auf der Zunge und am Gaumen verantwortlich waren. Vor allem Kinder verabscheuten den Spinat deshalb, was von Müttern und Omas nur ungerne akzeptiert wurde. Heute sind diese Zwistigkeiten allerdings Vergangenheit. Denn moderne Züchtungserfolge haben die Bitterstoffe aus dem Spinat nahezu vollständig weggezüchtet. Leider speichert er aber nach wie vor besonders viel Nitrat, das sich im Körper in giftiges Nitrit umwandelt. Darum sollte man Spinat immer als möglichst frische Freilandware kaufen und diese möglichst rasch verzehren.

Das Blattgemüse hat seine ursprüngliche Heimat wohl im westlichen Asien, wo es noch heute eine Wildform davon gibt. Der hierzulande im Handel zu bekommende Spinat allerdings stammt aus Europa, oft sogar aus Deutschland. Eigentlich ist er im Handel immer zu finden, wobei er als zarter, heller Babyspinat im Frühling besonders beliebt ist. Man kann Blattspinat kochen, dünsten oder backen, außerdem eignet er sich als Rohkost für einen Salat. Hier besteht auch eine Möglichkeit, Kindern einen Salat schmackhaft zu machen. Mit ein wenig Knoblauch gewürzter Spinat kann auf dem Teller ein tolles Bett für ein leckeres Pastagericht darstellen.

Zutaten für gekochten Blattspinat (4 Portionen):

  • 1 kg frischer Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Nährwerte Blattspinat kochen für Anfänger

Anzahl Portionen: 4


Nährwerte
Gesamt
pro Portion

Kalorien (kcal)
395
98,8

Kohlenhydrate (g)
25
6,3

Eiweiß (g)
7
1,8

Fett (g)
24
6

Alle Angaben ohne Gewähr.

Blattspinat kochen und die Zubereitung:

  • Als erstes den Spinat gut waschen und verlesen. Man sortiert nicht nur welke und verfärbte Blätter aus, sondern entfernt beziehungsweise kürzt auch große, holzige Blattstiele.
  • Nun in einem großen Topf eine ausreichende Menge Wasser zum Kochen bringen und salzen. Den Spinat darin anschließend für rund 30 Sekunden blanchieren.
  • Hinterher den Spinat durch ein Sieb abgießen und mit Eiswasser ablöschen.
  • Im nächsten Schritt die Butter im Topf schmelzen lassen und den Blattspinat wieder zufügen.
  • Den Deckel schließen und den Spinat maximal 2 Minuten dünsten, bis die Blätter zusammenfallen.
  • In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und hacken.
  • Den Topf von der Kochstelle ziehen.
  • Die Zwiebel und den Knoblauch unter den Spinat mischen und alles mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  • Nun kann der Blattspinat nach Belieben weiterverarbeitet oder serviert werden. Rund 200 ml Sahne machen den Blattspinat übrigens zu einem wunderbar cremigen Rahmspinat.

Spinat ist lecker und gesund

Früher wurde behauptet, Spinate enthalte Unmengen an Eisen, was sich allerdings als ein Kommafehler entpuppte. Trotzdem ist sein Eisenanteil neben zahlreichen anderen Vitaminen und Mineralstoffen nicht zu unterschätzen. Durch seine milde Aromatik lässt sich Blattspinat ganz vielseitig zubereiten, sodass man ihn eigentlich jedem schmackhaft machen kann.

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