Haferbrei kochen für Anfänger Rezept – Küchen – Basic

Haferbrei ist tot, es lebe der Porridge. So oder so ähnlich ließe sich zusammenfassen, was man aktuell in der Lebensmittelbranche beobachten kann. Zu Uromas Zeiten war Haferbrei sprichwörtlich in aller Munde, schließlich handelte es sich um einen billigen, gut lagerfähigen Sattmacher, der sich mit einfachsten Mitteln zubereiten lässt. Dann verschwand er für lange Zeit aus den Supermarktregalen und galt sogar im Reformhaus als Exot. Unter dem Namen Porridge erlebt der Haferbrei kochen nun eine Renaissance. Und zwar nicht nur unter genussfeindlichen Ökos, sondern in der breiten Gesellschaft.

Ein Haken der angebotenen Fertigprodukte liegt darin, dass sie vergleichsweise teuer sind. Außerdem hat man nur bedingt die Kontrolle darüber, was eigentlich drin ist. Zwar kann man unter zahlreichen Sorten wählen, doch elementare Aspekte wie den Zuckeranteil hat man kaum in der Hand.

Selbst zubereiteter Haferbrei ist kostengünstiger, erfordert nur unwesentlich mehr Zeit und kann ganz nach dem eigenen Geschmack hergestellt werden. Die Zutaten zum Haferbrei kochen passen in jeden Kühl- beziehungsweise Vorratsschrank. Zur Herstellung von Haferbrei eignen sich sowohl kernige als auch zarte Haferflocken. Wenn man sich nicht entscheiden kann oder will, kann man beide Sorten natürlich auch ganz einfach miteinander mischen.

Zutaten für gekochten Haferbrei (4 Portionen):

  • 16 EL Haferflocken
  • 800 ml Milch
  • 200 ml Wasser
  • 4 Prisen Salz
  • Nach Belieben Butter, Zucker & Zimt, Früchte o.ä.

Nährwerte Haferbrei kochen für Anfänger Rezept

Anzahl Portionen: 4


Nährwerte
Gesamt
pro Portion

Kalorien (kcal)
833
208,3

Kohlenhydrate (g)
83
20,8

Eiweiß (g)
20
5

Fett (g)
45
11,3

Alle Angaben ohne Gewähr.

Haferbrei kochen und die Zubereitung:

  • Zuerst die Haferflocken zusammen mit der Milch, dem Wasser und dem Salz bei großer Hitze aufkochen.
  • Dann die Hitze reduzieren und den Haferbrei 5 weitere Minuten köcheln lassen.
  • Nach Belieben nun etwas Butter zugeben und unterrühren.
  • Den Topf von der Kochstelle ziehen und abgedeckt 5 weitere Minuten durchziehen lassen.
  • Nun kann man den Haferbrei nach Belieben servieren oder weiterverarbeiten.

Haferbrei ist gesund und lecker

Nicht nur Ernährungsexperten wissen es längst: Hafer ist echtes Powerfood, dass den Körper mit Ballaststoffen, Proteinen, Mineralstoffen, guten Fetten und langkettigen Kohlenhydraten versorgt. Ähnlich wie Müsli ist Haferbrei daher ein Frühstück, dass stundenlang satt hält und der Verdauung Spaß macht. Denn der Hafer legt eine Schutzschicht über die Magenschleimhäute, sodass diese mit dem Magensaft besser zurechtkommen. Ganz nebenbei sorgt er für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel und stärkt das Immunsystem.

Bei allen gesundheitlichen Aspekten darf natürlich auch der Geschmack nicht zu kurz kommen. Haferbrei kann nach Belieben mit Früchten oder Marmeladen angereichert werden. Er schmeckt mit Honig, Agavendicksaft oder kann klassisch mit Zimt und Zucker gesüßt werden. Übrigens dürfen sich auch ausgewiesene Naschkatzen freuen. Denn in modernen Süßungsmitteln wie Xylitol oder Erythrit findet man kalorienreduzierte, geschmacklich aber vollkommen vergleichbare Alternativen zum Kristallzucker. Diese Süßungsmittel sind sogar zahnfreundlich und erlauben es daher, mit gutem Gewissen zu naschen.

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Christina Koch

Christina Koch ist eine passionierte Köchin und Bäckerin, deren Wurzeln tief in einer Familientradition dieser Künste verankert sind. Mit 54 Jahren hat sie sich durch ihre bemerkenswerte Erfahrung und ihr… More »

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