Das Geheimnis für ein perfektes Steak im Backofen

Das perfekte Steak verbindet eine geschmackvolle, angebratene Kruste mit einem zarten Kern, der gleichmäßig gegart ist – damit der letzte Bissen so gut ist wie der erste. Wie bekommt man dieses aggressive Anbraten und das gleichmäßige Innere in ein und demselben Steak hin? Das Geheimnis liegt darin, das Steak zuerst in der Pfanne zu braten und dann im Ofen fertigzustellen.

Dieses Steak wird bei hohen Temperaturen gegart, daher ist es wichtig, ein Stück zu wählen, das nicht austrocknet. Es sollte mindestens 2cm dick und gut marmoriert sein. Ribeye, Strip Steak oder Top Sirloin sind geeignet. Die Experten sind sich nicht einig, wie ein Steak zubereitet werden sollte. Wir haben die besten Ratschläge zusammengestellt und räumen mit einigen Mythen auf, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen.

Gleich zu Beginn stoßen wir auf einen weit verbreiteten Steak-Mythos. Food Bloger raten dazu, das Steak 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit es Zimmertemperatur annimmt. Sie begründen dies damit, dass das Steak dann gleichmäßiger gart und eine bessere Kruste entwickelt, vermutlich weil es näher an seiner Endtemperatur auf den Herd kommt. Laut anderen Experten ist dies jedoch nicht der Fall. Sie haben zwei Steaks nebeneinander gegart, eines direkt aus dem Kühlschrank und das andere, nachdem es zwei Stunden lang aufgewärmt wurde, und festgestellt, dass die Steaks gleich gut waren.

Für das perfekte Steak sollten Sie wissen, wann Sie Salz und Butter hinzufügen müssen

Für ein gleichmäßiges Anbraten ist es wichtiger, das Steak mit Papiertüchern trocken zu tupfen als die Anfangstemperatur des Fleisches zu beachten. Manche Köche legen das Steak sogar ein oder zwei Nächte lang unbedeckt in den Kühlschrank, um die Oberfläche des Fleisches wirklich zu trocknen. Bevor man das Steak anbrät, muss man sich Gedanken über die Würzung machen.

Erfahrene Köche sind sich uneinig darüber, wann man ein Steak salzen sollte, oder ob man es überhaupt salzen sollte. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie Ihr Steak mindestens 40 Minuten vor dem Braten – oder wenn möglich am Abend vorher – von beiden Seiten großzügig mit Salz einreiben.

Nach vielen Diskussionen sind wir endlich bereit zum Zubereiten. Wir kombinieren weiterhin die besten Ratschläge aus verschiedenen Quellen. Braten Sie das Steak zunächst zwei Minuten pro Seite in einer heißen, geölten Pfanne an – gusseisern oder in einer Pfanne, die auch in den Ofen passt. Verwenden Sie beim Anbraten keine Butter, da diese bei einer niedrigeren Temperatur verbrennt.

Nach dem Anbraten geben Sie einen Klecks Butter auf das Steak – das ist gut für den Geschmack und die Konsistenz und sollte auf jeden Fall zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt werden.

Das perfekte Steak mit dem gewissen Etwas: Das umgekehrte Anbraten

Stellen Sie die Pfanne in einen auf 400 Grad vorgeheizten Ofen. Braten Sie das Steak mit Hilfe eines Fleischthermometers auf die gewünschte Temperatur – von blutig (60 Grad Celsius) bis gut (70). Zu diesem Zeitpunkt ist das Steak gar, aber noch nicht durchgebraten. Lassen Sie es etwa sieben Minuten lang auf einem sauberen Schneidebrett ruhen. So kann sich der Saft gleichmäßig verteilen.

Niemand kann die endgültige Antwort darauf geben, wie man das perfekte Steak im Ofen zubereitet. Eine andere Lehrmeinung besagt, dass man den Prozess umkehren sollte – erst im Ofen, dann anbraten. Bei dieser Methode wird das Steak langsam in einem auf 200 bis 275 Grad eingestellten Ofen erwärmt. Wenn Sie auf der Suche nach der besten Zartheit und der knusprigsten Kruste sind, dann ist das umgekehrte Anbraten vielleicht die perfekte Methode für Sie. Aber wenn Zeit ein wichtiger Faktor ist, sollten Sie das Fleisch zuerst anbraten. Diese Methode dauert nur 15 Minuten, einschließlich der Ruhezeit für das Fleisch. Das umgekehrte Anbraten dauert fast eine Stunde.

Nährwertangaben

Zu unserem Bedauern können wir Nährwerte wie Kalorien, Eiweiß, Kohlenhydrate beziehungsweise Fett zu unserem Bedauern nicht bei allen Beiträgen angeben, wenn zB präzise Zutatenangaben oder Anderes nicht gegeben sind.

4.8/5 - (28 Bewertungen)
Autor: Christina Koch

⇓ Weiterscrollen zum nächsten Beitrag ⇓


Schaltfläche "Zurück zum Anfang"